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Ikebana - Japanische Blumenkunst lernen
IkebanaStudio 19 in der StudioGalerie
1190 Wien, Hardtgasse 7, Tel. 0664 200 27 56
Ikebana-Kurse
mit Doris Wolf (Ko En)
Sogetsu Teachers Association, Tokyo
1) Ikebana kennenlernen 2) Grundkurs 3) Kreativkurs
l Individuelle Betreuung l für Anfänger und Fortgeschrittene l Möglichkeit Zertifikate aus Japan zu erwerben
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Mi 13.5. und Do 21.5. von 18.30 - 20.30 h Fr 15.5. und Fr 22.5. von 9.30 - 11.30 h
Anmeldung bis spätestens Dienstag der Kurswoche erbeten unter Tel. 0664/200 27 56
Eine Einheit 20,-
Blumen bitte mitbringen
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Ikebana, die japanische Blumenkunst, entstand vor mehr als sechs Jahrhunderten. Sie ist heute wieder besonders aktuell: meditativ, kreativ, dekorativ.
Der Anfängerkurs vermittelt Grundlagen wie das Drei-Linien-Prinzip des Sogetsu-Ikebana, die wachstumsgerechte Verwendung des Materials, die Betonung der Jahreszeiten im Arrangement. Entscheidend ist die Harmonie von Pflanze, Gefäß und Anordnung, Asymmetrie und der freie „Raum für die Gedanken“.
Ikebana ist eine Kunst der unbegrenzten Möglichkeiten. Es kann überall, jederzeit und von allen Menschen ausgeübt werden.
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1) Ikebana kennenlernen
l Kennenlernen der Grundbegriffe wie Drei-Linien-Prinzip der Sogetsu Schule
l Arbeiten eines Schalen-Arrangements mit Kenzan (MORIBANA)
l Arrangieren im Freien Stil (JIYUBANA), diese Arbeit kann nach Hause mitgenommen werden
Bitte mitbringen:
Pro Arrangement 3-5 oder ein Bund gleiche Blumen, wenn vorhanden: Garten- oder Ikebanaschere, flache Schale, Kenzan (= Blumenigel), Papier und Bleistift (kann auch im Kurs ausgeborgt werden)
Ikebanazubehör ist in der StudioGalerie erhältlich
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2) Grundkurs
Ikebana in Schalen und Vasen - Individuelle Betreuung
Curriculum 1 (Kapitel 1 & 2) der Sogetsu Foundation
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3) Kreativkurs
Arrangieren im Freien Stil (JIYUBANA)
1. Kurswoche:
Higaki (Zaun) Bambus-Zäune sind ein unverzichtbares Gestaltungselement japanischer Gärten. Oft wählt der Architekt zuerst Höhe, Farbe und Stil des Zauns und überlegt erst dann die weitere Anlage. Für die Benutzer ist es wichtig, sich in einem Raum geborgen zu fühlen, der dem Auge gut tut und Ruhe ausstrahlt. Nicht die Funktion als Einbruchsschutz ist bei einem japanischen Zaun wichtig, sondern die Augenweide. Um das Gefühl der Intimität zu verstärken, können verschiedenartige Zäune mit Hecken und Zierbäumen kombiniert werden. Der sanft gebogene, niedrige "Ärmelzaun" findet seine Entsprechung in Ikebana-Gefäßen. Als Material kann man z.B. Bambus, Schilf, Binsen, Schachtelhalm verwenden. Die Verbindung erfolgt durch Stecken, Kleben, Binden. Auch Zweige oder zusammengewachsener Efeu sind gut geeignet.
2. Kurswoche:
Hashi (Brücke) Brücken sind ein klassisches Motiv japanischer Kunst. Daher wurden sie gerne von Exponenten der europäischen Moderne übernommen, wie Vincent van Gogh (1853 - 1890) und Vertreter des Jugendstils. Hashi werden aus Rundhölzern hergestellt, gewölbt oder mit Pergolen versehen. Einige sind hoch genug, um mit dem Boot darunter fahren zu können. Im Ikebana lassen sich die charakteristischen Brücken gut darstellen. Auch Steine können sie symbolisieren. Verbindend wirken auch Reben, Zweige, Halme, Stiele oder Blätter in einem oder mehreren Gefaßen.
Yatsuhashi (Die acht Stege) Sie gehen auf den Ise-Roman aus dem 11. Jh. zurück. Die Erzählung schildert die abenteuerliche Reise des Prinzen und Dichters Arihara no Narihira. Sie führt ihn zu einem Teich, den er auf acht Stegen überqueren muß. Die Bretter sind im Zick-Zack gelegt und wer sie achtsam geht, kommt in den Genuß, die blühenden Iris zu betrachten. Viele Ikebanaschulen ließen sich von den "acht Stegen" inspirieren und kreierten Iris-Arrangements in großen Schalen, wobei die Form des Untersatzes an den Zick-Zack-Steg erinnert. Eine andere Möglichkeit ist es, die Stege mit Brettern in einer Wanne anzudeuten. In kleineren Gefäßen lassen sie sich durch zusammengefügte geradlinige Materialien darstellen.
l Power Point Präsentation
Rückblick
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